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Die Geschichte von HörbachTopographie und Geschichte
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Hörbach liegt im Tal des Sandbrunnenbaches am Westrand des Naturschutzgebietes Haspelmoor. Der Ort ist von ausgedehnten Wäldern umschlossen. Die Landschaft ist von den Altmoränen der Rißeiszeit geformt worden. Der Ort liegt 540 m über dem Meer. |
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Bereits um 1130 ist Hörbach als "Hurewin" in mehreren Urkunden erstmals genannt. Doch auch aus weit davor liegenden Zeiten gibt es Hinweise, dass hier schon Menschen siedelten. Aus der ausgehenden Jungsteinzeit (ca. 2000 - 1200 v. Chr.) sind in Wäldern nahe Hörbachs 11 Hügelgräber noch zu finden und aus der Römerzeit (15 v. Chr - ca. 400) befindet sich ein Teilstück eines Grabsteines mit dem Bildnis eines Römers im Vorzeichen der Kirche. |
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An der Pfarrkirche St. Andeas sind verschiedene kunstgeschichtliche Stile ablesbar: Der älteste Teil ist das Langhaus aus der Romanik, der Chor ist spätgotisch, der Turm barock und der westliche Anbau aus dem Jahre 1909. Im Inneren empfängt einem die schöne barocke Ausstattung mit Plastiken des Landsberger Barockbildhauers Lorenz Luidl. Außerdem ist ein beeindruckendes großes Kruzifix aus der Renaissance zu bewundern. |
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| Um
1450 hatte Hörbach, dass damals "Hürben" hieß 10 Häuser, 1518
waren es schon 24 Anwesen. Er gehörte mit Althegnenberg und vier weitern
Orten zu Hofmark Hofhegnenberg. Zu dieser Zeit waren viele Dorfbewohner
Anhäger der "Täufer", einer religiösen Gruppierung zum Beginn
der Reformationszeit. Sie wurden verfolgt und vier von ihnen 1527 in Landsberg
hingerichtet.
Der Dreissigjährige Krieg richtete schwere Verwüstungen an und die Pestjahre von 1633/34 und 1646/48 forderten viele Opfer unter der Bevölkerung. |
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Ab 1818 wurde Hörbach selbständige Gemeinde, gehörte jedoch noch bis 1848 zum Patrimonialgericht Hofhegnenberg. Bis 1823 gehörte Althegnenberg und Hörbach zum Landgericht Landsberg, danach zum Landgericht Bruck. Zu dieser Zeit hatte Hörbach ca. 30 Anwesen. |
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Durch die Steuereinnahmen
des zur Gemeinde Hörbach gehörenden Fabrikbetriebes, des "Torfstreu-
und Mullewerks Haspelmoor" konnte sich Hörbach eine eigene Schule
erbauen. Heute dient deses Gebäude als Gemeindekindergarten. Aus den beiden
Weltkriegen im 20. Jahrhundert kamen zahlreiche Soldaten nicht mehr in
ihr Dorf zurück. Nach 1950 hatte Hörbach 280 Einwohner, davon waren 36%
Flüchtlinge und Vertriebene. In der Nachkriegszeit wurden verschiedene
kommunale Einrichtugen geschaffen. Mit der Gemeindegebietsreform von 1972
wurde Hörbach der Gemeinde Althegnenberg eingegliedert. |
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