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Dorfbrunnen in Hörbach |
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| Dorfbrunnen und Geschichtsdenkmal in einem das ist der neue, jüngst neben der Kirche aufgestellte Brunnen in Hörbach. Es ist der erste Täuferbrunnen Bayerns und soll an ein fast vollständig vergessenes Kapitel aus der Geschichte unserer Heimat erinnern. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts eine äußerst unruhige Zeit gewinnt die sog. Täuferbewegung, von Augsburg ausgehend auch in dieser Region an Bedeutung. Es waren religiöse Neuerer die auf die Ursprünge des christlichen Glaubens zurückgriffen, sozial engagiert waren und kirchliche und weltliche Institutionen ablehnten. Von Staat und Kirche wurden sie aufs Schärfste verfolgt. In Bayern wurden Anhänger dieser Glaubensgemeinschaft mit dem Tode bestraft. Auch vier Hörbacher Täufer wurden am 23. Oktober 1527 in Landsberg am Lech hingerichtet. An diese wird durch eine Inschrift an dem Brunnen erinnert: |
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Der Brunnentrog ist ein jahrhundertealter sogenannter "Wassergrand", über dem Wasser ist ein Bronzegitter angebracht, das vier in Kreuzform verschränkte Hände darstellt. Es wurde vom Kunstschmied Thomas Wiedemann aus Hörbach nach einem Entwurf von Toni Drexler ausgeführt. Drexler stiftete auch den Brunnen. Die Umwälzpumpe wird mit einem Solarmodul betrieben das von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck gestiftet wurde. Mit diesem Brunnen, der am 26.9.1999 eingeweiht wurde, entstand auch ein kleiner Dorfplatz mit neuen Anschlagtafeln einer Sitzbank und einem schönen Steckkieselpflaster. |
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